Queerbeet Schweinfurt

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Sinnesorgane

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Die Nase


Der Geruchssinn ist bei uns Menschen nicht so gut ausgebildet, wie bei den meisten Tieren. Trotzdem können wir bis zu 4000 Gerüche unterscheiden.

Der Geruchssinn prüft unsere Atemluft auf Gefahren und warnt uns vor Rauch oder schädlichen Gasen.
Wir können nur die Stoffe riechen, die sich in der Nasenschleimhaut lösen und dort chemische Reaktionen hervorrufen.
Die Reize werden dann an das Gehirn weitergeleitet. Erst jetzt kann man den Geruch bewusst wahrnehmen.

Am besten kann man riechen, wenn man die Luft schnell durch die Nase zieht. So kommt besonders viel Luft zu den Sinneszellen. Der Geruchsreiz wird über den Riechstrang zum Riechhirn weitergeleitet.


Das Ohr


Das Hören, das Wahrnehmen von Geräuschen, Stimmen erfolgt über das Ohr.

Von dem Ohr sieht man nur die Ohrmuschel und den äußeren Gehörgang. Dieser wird vom Trommelfell verschlossen.



Geräusche erzeugen Schallwellen, die von der Ohrmuschel aufgefangen werden und durch den Gehörgang zum Trommelfell gelangen. Diese Schallwellen versetzen das Trommelfell in Schwingungen.

Hinter dem Trommelfell befindet sich ein Hohlraum, in dem die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel aufgehängt sind.

Diese leiten die Schwingungen an das Innenohr weiter, wo sich das eigentliche Hörorgan die Schnecke befindet. Dort werden die Schwingungen in Signale umgesetzt und an das Gehirn weitergegeben.

Im Innenohr befindet sich neben der Schnecke auch der Gleichgewichtssinn.

Er hilft uns, das Gleichgewicht zu halten. Jede Bewegung, jede Lageveränderung wird dem Gehirn gemeldet.

Ein gesundes Ohr kann zum Beispiel 400.000 verschiedene Töne unterscheiden. Leider wird der Nutzen eines gesunden Gehörs vielen Menschen erst dann bewusst, wenn das Hörvermögen bereits deutlich beeinträchtigt ist.

Ihre Augen kann man schließen und damit auf "Standby" schalten. Das Gehör können wir nicht abschalten. Hören ist immer da. Das Gehör stellt damit den direktesten Kontakt zur Umwelt dar, es ist das Bindeglied zwischen Mensch und Umwelt. Ohne ausreichendes Hörvermögen ist eine Kommunikation mit anderen Menschen nur mit sehr großen Einschränkungen möglich.



Die Zunge


Die ausgewachsene Zunge ist zirka 4 x 5cm groß. Sie besteht aus Muskeln, welche von einer Schleimhaut überzogen sind.

Die Zunge hat viele Funktionen. Man braucht sie zum Kauen, denn sie schiebt die Nahrung immer wieder zwischen die Zähne, damit sie zerkleinert werden kann. Sie ist unerlässlich für das Sprechen und die Lautformung.

Der Zungenkörper ist Träger der Geschmackspapillen. Diese Empfindungen sind auf der Zunge an verschiedenen Stellen angesiedelt. Man unterscheidet: süß, sauer, salzig und bitter.




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